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Druckanzeigen und Druckschalter

Einführung zum Thema Druckanzeigen und Druckschalter

Druckanzeigen und Druckschalter geh?ren zu den am h?ufigsten in einer Industrieanlage eingesetzten Messinstrumenten. Aufgrund ihrer gro?en Anzahl wird jedoch die Wartung dieser Instrumente oftmals vernachl?ssigt und deren Zuverl?ssigkeit keine Aufmerksamkeit geschenkt. Folglich befinden sich insbesondere in ?lteren Betriebsanlagen viele funktionslose Druckanzeigen und Druckschalter. Dies kann jedoch zu kritischen Situationen führen, da der Betrieb eines fehlerhaften Druckschalters die Betriebssicherheit gef?hrden kann! Umgekehrt gilt jedoch auch, dass bei einem sicheren Anlagenbetrieb selbst mit schadhafter Druckanzeige der Einbau eben dieser Druckanzeige nicht unbedingt notwendig war. Aus diesem Grund lautet ein Ziel eines gut durchdachten Prozessinstrumentierungsentwurfs, dass man weniger, jedoch dafür umso nützlichere und zuverl?ssigere Druckanzeigen und Druckschalter einsetzt.

Um die Anzahl der in einem Betrieb vorhandenen Druckanzeigen zu reduzieren, sollten diese nicht nur einfach aus Gewohnheit installiert werden (z. B. druckseitig an jeder Pumpe). Stattdessen ist die Notwendigkeit jedes einzelnen Ger?ts zu überdenken. Dabei ist folgende Frage zu stellen: ?Welchen Nutzen bringt uns der durch die Druckanzeige angezeigte Messwert?“ Nur wenn es eine logische Antwort auf diese Frage gibt, ist an dieser Stelle eine Druckanzeige zu installieren. Eine Druckanzeige, die nur dazu dient, den Pumpenbetrieb anzuzeigen, ist überflüssig. Denn man kann h?ren und ggf. auch sehen, dass die Pumpe l?uft. Zeigt die Druckanzeige den Prozessdruck (bzw. einen Druckverlust) an, dann ist diese Information lediglich dann von Wert, wenn sie mit einer Aussage verbunden ist (z. B. ein Filter ist verstopft); andernfalls ist sie ohne Nutzen. Durch einen anderen Ansatz bei der Spezifikation der Druckanzeigen l?sst sich deren Anzahl betr?chtlich reduzieren. Der Einsatz von weniger, jedoch besseren Druckanzeigen tr?gt somit zur Steigerung der Betriebszuverl?ssigkeit bei.
Digitale Druckanzeigen mit 0,08% Genauigkeit

Weitere Informationen über Druckanzeigen

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Druckanzeigenkonstruktionen

Für den Ausfall von Druckanzeigen und Druckschaltern kommen haupts?chlich zwei Gründe in Betracht: Rohrleitungsschwingungen und Wasserkondensation. In Druckanzeigen vorhandenes Wasser kann unter kalten klimatischen Bedingungen einfrieren und dadurch das Geh?use besch?digen. Die Anschlüsse, Lagerpunkte und Antriebsritzel von herk?mmlichen Druckanzeigen sind empfindlich gegenüber Kondensation und Schwingungen. Eine gefüllte Druckanzeige hat eine l?ngere Lebensdauer, nicht nur aufgrund der reduzierten Anzahl beweglicher Teile, sondern auch wegen der Befüllung mit einem hochviskosen ?l. Diese ?lfüllung d?mpft nicht nur Zeigervibrationen, sondern l?sst auch keinen Raum für m?glicherweise feuchte Umgebungsluft. Somit kann es gar nicht erst zu Wasserkondensation und -ansammlungen kommen. Die Druckanzeigen sind in zahlreichen Ausführungen verfügbar: Mit beleuchteten Messuhren und Digitalanzeigen für eine bessere Ablesbarkeit , temperaturkompensiert für die Korrektur von Umgebungstemperaturschwankungen, Differenzdruckanzeige oder mit einer 2-fach-Anzeige für die Anzeige von 2 Druckwerten über nur ein Instrument. Die Druckanzeigen sind nach ihrem Pr?zisionsgrad in die Genauigkeitsklassen 4A (zul?ssige Fehlertoleranz 0,1 %) bis Klasse D (Fehlertoleranz 5 %) unterteilt.

Schutzeinrichtungen

Ein zwischen Prozess und Druckanzeige zwischengeschaltetes Absperrventil geh?rt offenkundig zum wichtigsten Zubeh?rteil einer Druckanzeige, um diese beim Ausbau oder bei der Wartung absperren zu k?nnen. Oftmals wird jedoch noch ein zweites Absperrventil installiert, um im Dampfbetrieb (z. B. bei Wasserdampf) Kondensat ablassen zu k?nnen oder um bei hochpr?zisen Anwendungen eine Kalibrierung mit einer externen Druckquelle zu erm?glichen.

Weiteres Zubeh?r umfasst Rohrspiralen oder Siphons, die im Dampfbetrieb die Druckanzeige vor Temperatursch?den und Druckspitzen bewahren, sowie D?mpfelemente bzw. Pulsationsd?mpfer, die nicht nur Druckst??e absorbieren, sondern auch Druckschwankungen ausgleichen k?nnen. Ist ein Frostschutz notwendig, dann muss die Druckanzeige mittels Dampf oder Elektrizit?t erw?rmt werden. Druckmittler schützen die Druckanzeige bei der Druckmessung von Dickstoffen oder hochviskosen Medien vor Verstopfungen und verhindern einen direkten Kontakt des Sensors mit korrosiven, sch?dlichen oder giftigen Prozessmaterialien. Darüber hinaus verhindern Druckmittler von Stichleitungs-Druckanzeigen das Einfrieren oder Gelieren von Prozessfluid in Sensorkavit?ten. Der Druckmittler fungiert dabei als zwischen Prozess und Druckanzeige befindliche schützende Membran. Die zwischen Membran und Druckanzeige befindliche Kavit?t ist mit einem stabilen, nicht-korrosiven Fluid niedriger Viskosit?t und geringer Temperaturausdehnung gefüllt. Für Hochtemperatur-Anwendungen wird oftmals eine eutektische Natrium-Kali-Mischung verwendet, bei Umgebungstemperatur greift man auf ein Glyzerin-Wassergemisch zurück und bei niedrigen Temperaturen auf Ethanol, Toluol oder Silikon?l.

Ist der Druckmittler darüber hinaus über ein Kapillarrohr mit der Druckanzeige verbunden, dann kann diese für eine bessere Sichtbarkeit auch umverlegt werden. Um jedoch die Genauigkeit des Instruments sicherzustellen, dürfen Kapillarrohre weder hohen Temperaturen ausgesetzt noch l?nger als 7,5 m sein. Es wird zwischen vier Druckmittlerausführungen unterschieden: offline, selbstreinigende Durchflussmittler, Kapillarverl?ngerungen und Sandwich-Elemente, die zwischen zwei Flanschen eingebaut werden.

Die Federkonstante der Druckmittlermembran kann bei nur geringen Druckwerten (< 350 kPa / 50 psig) und im Vakuumbetrieb (aufgrund von aus dem Füllfluid austretenden Luftbl?schen) Messfehler verursachen. Aus diesen Gründen zieht man in solchen Betriebssituationen Druckmessumformer den Druckmittlern vor. Druckmessumformer mit Absolutdruckbereichen von 0 bis 0,07 kPa bzw. 0 bis 350 kPa (0-5 mm Hg bzw. 0 bis 50 psia) stehen in Genauigkeitsbandbreiten von 0,1 % bis 1 % zur Verfügung.

W?hlen Sie die ideale Druckanzeige für Ihre Anwendung

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Industriedruckanzeige Industriedruckanzeige
Die Industriedruckanzeige von OMEGA™ verdanken ihre hohe Zuverl?ssigkeit dem einzigartigen Federmechanismus von OMEGA™, dem Spring Suspended Movement. Der gesamte Bewegungsmechanismus ist zwischen zwei Federn sowie zwischen dem oberen Bourdonrohr und dem unteren Anschluss aufgeh?ngt. Die Anzahl verschlei?relevanter Teile wurde auf ein Minimum reduziert. Die Komponenten des Bewegungsmechanismus sind ultraschallgereinigt und für eine lange Lebensdauer mit Silikon?l geschmiert. Der OMEGA™-Bewegungsmechanismus ist hochbest?ndig gegen St??e, Druckschwankungen und Vibrationen, und sorgt so für eine lange Instrumentenlebensdauer. Die zahlreichen Anwendungsm?glichkeiten für die industriellen Druckanzeigen von OMEGA™ umfassen u.a. Pumpenanlagen, tragbare Kompressoren, Industriemaschinen, Hydraulik- und Pneumatiksysteme, Instrumentierungen und Druckkessel. Die Vorteile für den Anwender liegen auf der Hand: eine h?here Best?ndigkeit gegen mechanische St??e und gegen Vibrationen. Das h?here Best?ndigkeitsverm?gen gegenüber rauen Umgebungen tr?gt somit erheblich zu einer verl?ngerten Druckanzeigenlebensdauer bei.
Universaldruckanzeige Universaldruckanzeige
Die Universaldruckanzeige von OMEGA™ zeichnen sich durch kontinuierliche Genauigkeit und exzellente Zuverl?ssigkeit aus. Da sie die Anforderungen vieler industrieller Anwendungen mit Bravour erfüllen, ergeben sich für diese universell einsetzbaren Druckanzeigen zahlreiche Einsatzgebiete, z. B. auf Dampf- bzw. Druckkesseln, auf Pumpen und Kompressoren, für Industriemaschinen aller Art, in der (petro-)chemischen und der damit verwandten Prozessindustrie, in Kraftwerken sowie in der Zellstoff- und Papierindustrie. Als Druckübertragungssystem setzen die Universaldruckanzeige von OMEGA™ auf das mit pr?zisen Toleranzen entwickelte Bourdonrohr-Standardsystem aus Edelstahl 316. Er erm?glicht eine konsistente Reproduzierbarkeit und gutes Ansprechen auf Druckschwankungen. Warnung: Zur Vermeidung einer Fehlanwendung sind bei der Auswahl der Komponenten die damit in Berührung kommenden Medien und die vorherrschenden Betriebsbedingungen zu berücksichtigen. Eine unsachgem??e Anwendung kann das Instrument besch?digen, Betriebsausf?lle verursachen oder zu Personen- und Sachsch?den führen.
Industrielle Edelstahl-Druckanzeigen Industrielle Edelstahl-Druckanzeigen
Die PGM-Serie von OMEGA eignet sich für den Einsatz in korrosiven Umgebungen der chemischen und petrochemischen Industrie, in Raffinerien, Kraftwerken, sowie für Marine, lebensmittelverarbeitende und pharmazeutische Prozessanwendungen. Ausgestattet mit einem 63-mm bzw. 100-mm-Geh?use und in vollst?ndiger Edelstahlausführung ist die PGM-Serie gem?? IP65 gegenüber Umgebungseinflüssen geschützt. Die PGM-Serie kann vor Ort mit Fluid gefüllt werden. Fluidgefüllte Druckanzeigen bieten dem Anwender in bestimmten Anwendungen zahlreiche Vorteile: So eignen sie sich ideal für Ausrüstungen, die hohen Vibrationen und Druckst??en ausgesetzt sind wie etwa Pumpen, Kompressoren, Werkzeugmaschinen etc. Fluidgefüllte Druckanzeigen sind unempfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen. Das Füllmedium schützt die internen Komponenten und sorgt gleichzeitig für eine kontinuierliche Schmierung der Mechanik. Insgesamt ergibt sich so eine verl?ngerte Lebensdauer der Druckanzeige. Die Fluidfüllung bietet einen h?heren Schutz der internen Komponenten gegenüber korrosiven Atmosph?ren. Die Druckanzeigen lassen sich mit unterschiedlichen Fluiden wie etwa Glyzerin, Mineral?l und Silikon?l befüllen.
Messger?te für Prozessdruck Messger?te für Prozessdruck
Diese Messger?te für Prozessdruck sind im praktischen Alltagsbetrieb einer Industrieanlage sehr beliebt. Weltweit wurden bereits unz?hlige Druckanzeigen dieser Serie zur überwachung von Prozessdrücken installiert. Sie sind für Unterdruck- und bidirektionale Messungen sowie für Drücke bis zu 1380 bar verfügbar. Die hermetische Abdichtung bietet einen besseren Schutz und eine h?here Effizienz.
Für hochpr?zise Anwendungszwecke; medienberührte Teile aus Monel Typ T: Für hochpr?zise Anwendungszwecke; medienberührte Teile aus Monel
Bei der PGT-Serie handelt es sich um hochpr?zise Druckanzeigen für den Einsatz in Servicewerkst?tten, Anlagen aller Art und in Industrielaboren. Die meisten Modelle bieten eine kontinuierliche Endwertgenauigkeit von bis zu 0,25 %. Diese Instrumente bieten hochpr?zise sowie – gepaart mit kontinuierlicher Messgenauigkeit – ?u?erst zuverl?ssige Messleistungen und k?nnen so die Herausforderungen von zahlreichen Anwendungen für Prüfdruckanzeigen meistern. Die Druckanzeigen der PGT-Serie dienen oftmals in Prüfst?nden, bei der Produktinspektion und der Genauigkeitsprüfung von Universaldruckanzeigen als Referenzinstrumente. Die Ger?te sind für eine Reflektion des Zeigers mit einem Edelstahl-Ringspiegel ausgestattet, um Parallaxenfehler zu vermeiden. Die Spiegelfl?che reflektiert den Zeiger unabh?ngig von dessen Position und erm?glicht dadurch eine hochgenaue Ablesung der Druckanzeige.
Differenzdruckanzeige Differenzdruckanzeige
Robuste Differenzdruckanzeige zur Anzeige des Prozessdrucks oder der Druckdifferenz zwischen zwei Eingangsanschlüssen. Die Instrumente bieten eine maximale Aufl?sung für Anwendungen, bei denen der eine Eingangsanschluss stets einen h?heren Druck aufweist als der andere. Anwendungen, in denen der eine Anschluss wechselweise einen h?heren oder niedrigeren Druck im Verh?ltnis zum anderen Anschluss besitzt, erfordern ein Instrument mit bidirektionalem Differenzdruckbereich. Die PGD-Serie von OMEGA ist mit zwei unabh?ngig voneinander arbeitenden Bourdonrohren ausgestattet. Die sich gegenüberliegenden Bourdonrohre wirken auf eine Zahnstange, die den Zeiger zur Druckanzeige auslenkt. Durch den Einsatz von zwei unabh?ngig voneinander arbeitenden Bourdonrohren kann die Druckanzeige den Differenzdruck von Fluiden und Gasen oder sogar zwischen Fluiden und Gasen messen.
Fluidbefüllbare Universaldruckanzeige Fluidbefüllbare Universaldruckanzeige
Die PGUF-Serie von OMEGA an fluidbefüllbaren Universaldruckanzeigen zeichnet sich durch eine gro?e Anwendungsvielfalt aus und eignet sich für Pumpen, Kompressoren, Hydrauliksysteme, Werkzeugmaschinen und petrochemische Prozessausrüstungen. Bei Anwendungen, die hohe Druckst??e und Vibrationen verursachen, k?nnen die PGUF-Instrumente zur D?mpfung der Zeigerbewegungen vor Ort mit Fluid gefüllt werden. Die fluidbefüllbaren Universaldruckanzeige der PGUF-Serie stehen für folgende Druckbereiche zur Verfügung: (psi/bar) 0-30/2, 60/4, 100/7, 160/11, 300/20, 600/40 und 1000/70. Eine 63-mm-Version deckt die Bereiche 2000/140 und 3000/200 psi/bar ab. Die Nenngenauigkeit betr?gt über den gesamten Bereich ±2,5 %. Die Druckanzeigen umfassen ein Geh?use und einen Ringk?rper aus korrosionsbest?ndigem Edelstahl 304 und ein aus best?ndigem Polykarbonat bestehendes Schauglas. Die Bourdonrohre sind aus einer Phosphor-Bronze-Legierung gefertigt, w?hrend Bewegungsmechanismus, Sockel und NPT-Anschlüsse standardm??ig aus Messing bestehen. Die PGUF-Druckanzeigen sind in den Durchmessern 38 mm, 50 mm und 63 mm mit jeweils mittig angeordneten rück- oder unterseitigen NPT-Anschlüssen erh?ltlich.

H?ufig gestellte Fragen

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